Die Ausstellung „Ich seh, ich seh, was Du nicht siehst“ setzte Fotografien von Sebastian Fröhlich mit Texten der Lyrikerin Johanna Schmidt in Dialog zueinander und war von 22. bis 25. Juni 2023 im sehsaal zu sehen. Diese beschäftigte sich mit unkonventionellen Betrachtungskonzepten und regte bei den Betrachtenden durch die Präsentation der Werke zum Perspektivenwechsel an. Ein Schwerpunkt dabei lag auf der Beziehung zwischen Mensch und Natur, wie der Mensch mit den Ressourcen unserer Erde umgeht und welche sichtbare Zerstörung unserer Lebensgrundlage das menschenzentrierte Denken und Handeln verursacht.

Durch intermediales Zusammenspiel wurde das klassische Betrachtungskonzept hängender Bilder mittels eigenem Smartphone erweitert. Die Bildbeschreibungen werfen dystopische und visionäre Gedanken für die Zukuft auf und werden zum einen direkt neben der Fotografie gezeigt. Ausgewählte ausgestellte Fotografien stehen in Bezug zu dem jeweiligen Text. Zum anderen können die Texte ausgewählter Fotografien mithilfe von Augmented Reality Artivive als visuelle Poesie digital und interaktiv wahrgenommen werden. Diese wurden gemeinsam mit dem Videografen Daniel Pöhlmann geschaffen.

TEAM

v.l.n.r. Johan Nane Simonsen – Eröffnungsrede, Paula Marschalek – Kommunikation, PR, Johanna Schmidt – Text, Sebastian Fröhlich – Fotografie, Daniel Pöhlmann – Video (nicht am Foto)

Credits: Sebastian Fröhlich & Julia Oberhauser

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